Neubau: Katholische Grundschule in Celle
Schuleinstieg in Parklage
19.02.2026
Es ist sehr gut möglich, dass ein gelingender Schulstart auch mit einem gelungenen Ort zusammenhängt. Einem Ort, der Freiräume und Perspektiven öffnet, Schutz bietet, Entfaltung ermöglicht. Ein solcher Ort ist mit der neuen Katholischen Grundschule in Celle geschaffen worden – rund 200 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen Eins bis Vier profitieren von der schönen Lage in der 77er Straße 43 mit direkter Anbindung an den Französischen Garten.
Die Projektsteuerung des Neubaus lag in den Händen von Elisabeth Bersuch vom Architekturbüro BothmerHübner Partnerschaft, die für die Realisierung des Objekts mit dem Generalübernehmer Goldbeck GmbH kooperierte. Bauherr war die allerland Immobilien GmbH aus Celle, womit hier ein eingespieltes Team für die Realisierung von Bauvorhaben in Celle am Start war.
Die Basis für das neu errichtete Gebäude war ein Schotterparkplatz. Auf seiner Fläche wurde eine Idee Wirklichkeit, denn die neue Grundschule stand schon in ihrer Konzeption unter dem Motto „Kinder unter’m Regenbogen“, ein Motto, das sowohl für Offenheit und Vielfalt steht als auch darauf hinweist, dass die Kinder dieser Schule beschirmt und behütet sind.
Zum Bau: Entstanden ist ein viergeschossiges Gebäude, das insgesamt rund 2.600 Quadratmetzer Nutzfläche bietet. Die Stahlkonstruktion heißt Besucherinnen und Besucher mit freundlich cremefarbenen Zementoptiken willkommen.
Begehen wir die neue Schule, begegnen wir im Erdgeschoss zunächst der Garderobe und der Mensa mit ihrer Aufwärmküche, außerdem sind hier haustechnische Räumlichkeiten untergebracht. In den nächsten zwei Geschossen befinden sich die acht Klassenräume der zweizügigen Schule, Arbeitsräume und ein Marktplatz, der als „Raum der Sinne“ angelegt ist und einlädt, über das pädagogische Standardangebot hinaus die Fühler in die Welt zu strecken und erste Erlebnisse zu sammeln.
In der vierten Etage finden die Lehrerinnen und Leherer sowie die Verwaltung ihren Raum. Eine Trennung vom alltäglichen Betrieb, die Sinn ergibt: Hier gibt es die Möglichkeit zum Rückzug und zur Sammlung, die Chance, Energie zu tanken und sie in die Klassen zurückzugeben.
Und jetzt zu den Farben. Denn der Regenbogen gehört zum Konzept. Und tatsächlich wird sein Spektrum genutzt, um Räume farblich zu gestalten, Orientierung zu erleichtern. Die Farben des Regenbogens sind konsequent auf die Etagen der Klassenräume verteilt und sorgen hier für Klarheit und ein fröhliches Ambiente.
Entstanden ist ein Wohlfühlgebäude, und doch gibt es über diese wünschenswerte Funktion hinaus Besonderheiten, die architektonisch interessant sind. Anlehnungen an die Architektur des Bauhaus finden sich im Fensterband des Treppenhauses, und wer den Eingangsbereich der Grundschule betritt, wird merken, dass es hier nicht um „business as useal“ ging, sondern darum, einem echtem Eye Catcher Gestalt zu geben. Selbstverständlich stimmen auch die haustechnischen Komponenten. Es gibt eine zeitgemäße Lüftungsanlage und eine Wärmepumpe, die das Gebäude mit angenehmenden Temperaturen versorgt. „Es bereitet Freude, ein solches Bauvorhaben durch Kinderaugen zu sehen“, sagt Elisabeth Bersuch vom Büro BothmerHübner Partnerschaft, „denn letztlich bauen wir so ein Gebäude ja für diejenigen, die es nutzen werden. Dass sie es in Parklage tun können, ist natürlich ein zusätzlicher Vorteil.“
Die an diesem Objekt beteiligten Firmen empfehlen sich
BothmerHübner Partnerschaft mbB - Architekt & Beratender Ingenieur
Ernst Link GmbH & Co KG
Maasewers Hambührener Baustoffhandel GmbH
MARKOWSKY Elektrotechnik
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